Pickel ausdrücken – So drücken Sie Pickel vernünftig aus

Pickel nerven, sehen unschön aus und sind unangenehm. Besonders dicke Pickel können sogar richtig weh tun. Und wie es so mit Pickeln ist – sie kommen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann.

Normalerweise soll an Pickeln überhaupt nicht selbst herumgedrückt werden, jeglicher Versuch den Pickel auszudrücken kann zu einer noch schlimmeren Entzündung führen und letztendlich zu bleibenden Aknenarben.

Am besten also Pickel professionell vom Hautarzt oder einer Kosmetikerin entfernen lassen.

Wer keine Zeit für eine Behandlung beim Arzt oder der Kosmetikerin hat und trotzdem seine Pickel selbst ausdrücken möchte, sollte einige Vorkehrungen treffen um die Gefahr einer Verschlimmerung weitgehend zu minimieren.

Die folgenden Punkte sollten Sie unbedingt beachten, wenn Sie Pickel ausdrücken.

  1. Hygiene und Sauberkeit sind oberstes Gebot – Unter gar keinen Umständen mit bloßen Fingern den Pickel ausdrückenoder daran herumkratzen. Auf Fingern und unter den Fingernägeln tummeln sich haufenweise Bakterien, die in den aufgekratzten Pickel gelangen und zu weiteren Entzündungen führen.Als allererstes immer gründlich Gesicht und Hände waschen. Optimal ist es die Hände zu desinfizieren, das gilt auch für alle Hilfsmittel, wie zum Beispiel Nadeln, Pinzetten oder Komedonenquetscher. In der Apotheke finden Sie eine geeignete Desinfektionslösung. Außerdem sollten frische Einwegtücher wie Kosmetik- oder Taschentücher benutzt werden.
  2. Pickel sollten reif sein – Nicht zu früh den Pickel ausdrücken. Es sollte bereits Eiter durch die Haut scheinen, also der Kopf des Pickels weißlich sein.
  3. Die Haut vorbereiten – Das Gesicht sollte nach dem Waschen mit einem Gesichtsdampfbad vorbereitet werden. Durch das Dampfbad wird die Haut weicher und die Poren öffnen sich. Dadurch lassen sich die Pickel leichter ausdrücken.
  4. Pickel richtig entfernen – Um den Pickel richtig auszudrücken eignet sich sehr gut ein professioneller Komedonenquetscher. Mit der kleinen Schlaufe wird der Pickel mit leichtem Druck entfernt.Falls kein Komedonenquetscher zur Hand ist, umwickeln Sie ihre Zeigefinger mit sauberen Kosmetiktüchern und drücken vorsichtig seitlich vom Pickel. Bei diesem Verfahren unbedingt behutsam vorgehen und nicht zu kräftig quetschen um nicht unnötig das Gewebe zu verletzen oder die Bakterien im Pickel tiefer in die Haut zu drücken.Wenn nichts mehr aus dem Pickel herauskommt, sollte sofort mit dem Drücken aufgehört werden. Entgegen der Meinung mancher Menschen muss man nicht endlos den Pickel ausdrücken  bis Blut fließt, das vergrößert nur die Verletzung der Haut.Manche schwören darauf den Pickel vor dem Ausdrücken mit einer sterilen Nadel anzupiksen, damit er sich leichter entfernen lässt. Diese Methode ist weniger anzuraten, da sie eine gewisse Verletzungsgefahr birgt. Sollten Sie dieses doch ausprobieren wollen, achten Sie darauf, dass die Nadel sorgfältig desinfiziert wurde und dass Sie nur äußerst minimal in den Pickelkopf stechen.
  5. Anschließende Pflege – Nachdem die Pickel entfernt sind, ist die Haut gerötet und gereizt. Eine wundheilende und entzündungshemmende Salbe, wie zum Beispiel Zinksalbe, ist jetzt das geeignete Mittel für die Nachbehandlung der gedrückten Stellen.Auf Make-Up oder andere reizende Stoffe wie Parfüm sollte direkt nach der Behandlung verzichtet werden, geben Sie ihrer Haut ausreichend Gelegenheit sich zu erholen.

Sollten trotz aller Vorsicht die Pickel schlimmer werden oder immer wieder auftreten, dann sollten Sie einen Dermatologen zu Rate ziehen.

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